Multifunktionshalle / Eisarena König Palast, Krefeld

Architekt:
RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur und Städtebau, Düsseldorf
Auftraggeber:
Hochtief Construction AG, NL Essen, NL Sportstätten, Essen
Durchgeführte Arbeiten:
HOAI § 64 LPh 1-5
Bearbeitungszeitraum:
2003 - 2004

Dank optimaler Fertigteilplanung entstand in einer kurzen Bauzeit von August 2003 bis Dezember 2004 im Krefelder Osten die Eisarena König Palast. Die Hauptnutzung dieser multifunktional nutzbaren Veranstaltungshalle ist der Eishockeysport, da sie Heimstätte des Eishockey-Clubs „Krefelder Pinguine“ ist und Platz für über 8.000 Zuschauer bietet. Die Eisfläche ist abdeckbar, sodass die Halle auch für andere Sport-Events und Veranstaltungen wie Konzerte oder Messen genutzt werden kann.
Bei einer Abmessung von 11,5m x 92,5m und Baukosten von 29,6 Mio. Euro ist die Arena, bis auf die Dachebene, in Massivbauweise errichtet worden, wobei als tragende Bauteile hauptsächlich Fertigteile eingesetzt wurden, um die Bauzeit zu verkürzen. Die Dachkonstruktion besteht aus Stahlfachwerkträgern, die ihre Lasten an Stützen oder Abfangträger weiterleiten.
Der Standsicherheitsnachweis der Tribünen umfasste den Nachweis für dynamische Lasten (Hüpfen).
Einen besonderen Blickfang stellt die Fassade aus Gussglaselementen dar. Die Fassade hat eine geschwungene Form und kann unterschiedlich illuminiert werden, wodurch die Dynamik des Eishockeysports aufgegriffen werden soll.